Geschichte

Die Brüderbewegung entstand in den Jahren 1827-1829 in Dublin/Irland. In Deutschland gründeten sich 1843 die ersten Brüdergemeinden. Heute ist die Brüderbewegung mit etwa 40.000 Mitgliedern eine der größten freikirchlichen Bewegungen Deutschlands.

Anfänge in England und Irland


Anfang des 19. Jahrhunderts bekehrten sich in Irland und England viele Menschen zum christlichen Glauben. Einige Christen hatten den Wunsch, gemeinsam mit anderen Christen das Abendmahl zu feiern. Sie trafen sich in kleinen Gruppen, zusätzlich zum kirchlichen Gottesdienstes, zur Feier des Abendmahls. Aus diesen Gruppen heraus entstand bald darauf die Brüderbewegung. Zentrum der Brüderbewegung war zunächst Plymouth in Südengland.

Brüdergemeinden in Deutschland


In Deutschland entstand 1843 die erste Gemeinde dieser Art in Stuttgart. Wuppertal wurde später Zentrum der Brüderbewegung in Deutschland. Analog zur Entwicklung in England trafen sich anfangs nur einige Christen, parallel zum Kirchen-Gottesdienst, zur Feier des Abendmahls. Sie wollten, durch die für jeden Christen offene Abendmahlsfeier, die Einheit der Kirche Christi bezeugen. Diese Gruppen wurden zur Keimzelle der deutschen Brüderbewegung. Heute gibt es in Deutschland etwa 670 Brüdergemeinden mit ca. 40.000 Mitgliedern.

Bedingt durch die hohe Autonomie der örtlichen Gemeinden, haben sich verschiedene Gemeindeformen und mehrere unterschiedlich feste übergemeindliche Zusammenschlüsse entwickelt.

Oelsnitzer Brüdergemeinde


Wir als eine „offene“ Brüdergemeinde freuen uns über die Vielfalt an Kirchen und Gemeinden. Auf mehreren Ebenen arbeiten wir mit ihnen zusammen.

Wir sind Mitglied:


Ziel dieser Organisationen ist die übergemeindliche Zusammenarbeit zu fördern und zu koordinieren. Hier finden Gemeinden Unterstützung für Aufgaben, die sie allein nicht oder nur schwer bewältigen können.

Im Rahmen der Evangelischen Allianz bieten die Oelsnitzer Kirchen und Gemeinden regelmäßig gemeinsame Gottesdienste und Bibelstunden an.